Peer-Mediation

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Was ist Peer-Mediation?

Die Peer-Mediation ist ein Projekt, das in den nächsten Jahren Schritt für Schritt an unserer Schule aufgebaut wird. Ziel des Projekts ist es, SchülerInnen der Oberstufe dahingehend auszubilden, als MediatorInnen Konflikte zwischen Streitparteien zu vermitteln. Es zeigte sich, dass die Konfliktbewältigung durch gleichaltrige MitschülerInnen lösungsorientierter ist als durch das Eingreifen von Erwachsenen. Aufgabe der MediatorInnen ist es, in einem angenehmen Setting den Konfliktprozess zu leiten, bei dem die Streitenden eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung entwickeln.

Wann gehe ich zu einem Peer-Mediator?

Du hast ein Problem / einen Konflikt mit einem oder mehreren MitschülerInnen und du weißt nicht, wie du zu einer Lösung kommen kannst. Die Peers unterstützen dich / euch bei der Lösungsfindung.

Wie kann ich Peer-Mediator werden?

Die Ausbildung ist ab der 5. Klasse möglich und wird im Rahmen einer unverbindlichen Übung abgehalten.

In der Unverbindlichen Übung Peer-Mediation lernen die SchülerInnen: 

  • Konflikte verstehen und gemeinsam mit den Konfliktparteien die Ursachen herauszuarbeiten

  • aktives Zuhören

  • Gesprächstechniken

  • Kompetenz in der Gesprächsleitung

  • Kommunikation und Körpersprache

  • Gemeinschaftliches Problemlösen

  • Zivilcourage in der Streitvermittlung

  • Phasen der Peer-Mediation

    Sie sind verpflichtet, die an sie herangetragenen Konflikte vertraulich und unparteiisch zu behandeln.

    Wie ist die Ausbildung an unserer Schule organisiert?

  • In der 5.Klasse werden die Peers ausgebildet. Grundbegriffe der Kommunikation, Theorie über Konfliktverhalten und Rollenspiele sind ein wesentlicher Teil
  • Ab der 6.Klasse werden die PeermediatorInnen 1.Klassen zugewiesen. Die Peers begleiten die Klassen durch die Kennenlernzeit und besuchen die Kinder regelmäßig, so dass ein Vertrauensverhältnis entsteht. Kleinere Konflikte werden dabei selbstständig bearbeitet, bei größeren Problemen entwickeln wir gemeinsam mit den Peers eine passende Vorgangsweise.
  • Es werden für die Klassen in der Unterstufe regelmäßig Workshops von den MediatorInnen organisiert und durchgeführt.
  • Für die aktiven Peers finden regelmäßige Fallbesprechungs- und Beratungstreffen im Zuge der unverbindlichen Übung statt.
  • Unsere Peers haben die Möglichkeit an schulexternen Fortbildungen der ARGE Peermediation teilzunehmen.

 Was bringt Peer-Mediation für unsere Schule?

  • Peer-Mediation ist ein wichtiger Baustein der Gewaltprävention.

  • SchülerInnen erleben sich nicht nur als ProblemverursacherInnen, sondern auch als Teil der Lösung von Problemen.

  • Die Peer-MediatorInnen erwerben im Rahmen ihrer Ausbildung zahlreiche Schlüsselqualifikationen, die sie später im Alltag und Berufsleben nutzen können.

  • Es wird allgemein ein (Schul-)Klima von Toleranz und Verständnis füreinander gefördert.

  • Peer-Mediation trägt zur Verbesserung des Klassenklimas bei.

  • Verbesserung des sozialen Klimas in der Schule

  • Baustein der Gewaltprävention

  • Förderung von Toleranz und Konfliktfähigkeit

  • Entwicklung eines Bewusstseins für Recht und Unrecht

  • Übertragung von mehr Eigenverantwortung

  • Vermittlung von sozialer Kompetenz

     Peer-MediatorInnen der 6.Klassen:

         

Alexandra D.                         Merve K.                               Thiemo K.                    Lea K.

Die Peer-MediatorInnen an unserer Schule werden ausgebildet und betreut von

Mag. Johanna Matejka und Mag. Vera Fleischanderl:

    

 

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Peer-Mediation einen vielversprechenden Ansatz zur konstruktiven Konfliktbewältigung darstellt und allen Beteiligten wichtige Schlüsselqualifikationen für ihr zukünftiges Leben vermittelt.