Projekttage 7A/09. 02. – 11. 02. 2016

Sonntag, 28 Februar 2016. Geschrieben in Projekte
Elisabeth Raffalt

„Ich entwickle Perspektiven“

Projekttage 7A/09. 02. – 11. 02. 2016

Wir helfen Menschen, die bei uns Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gesucht haben, sich in Österreich zurecht zu finden, mit der österreichischen Kultur umzugehen und Perspektiven zu entdecken.

Wir, neun SchülerInnen der 7A, entschieden uns, unsere Projekttage in Kooperation mit der AsylwerberInnenunterkunft „Leyserstraße 2“, einer Notunterkunft des Roten Kreuzes in der ehemaligen Polizeinspektion, zu gestalten, um einen Einblick in die Situation der Geflüch-teten zu bekommen und selbst einen Beitrag zu leisten.

Tag 1: Am Vormittag besuchte uns die junge Juristin Mag.a iur. Julia Raffalt und hielt einen informativen und aufschlussreichen Vortrag über die rechtliche Lage von Flüchtlingen in Österreich mit anschließender angeregter Diskussion.
Später half uns „Last Exit Flucht“, ein Onlinespiel von UNHCR, dem Flüchtlingshoch-kommissariat der Vereinten Nationen, die Umstände und den Ablauf einer Flucht nachzuvollziehen.
Unser letzter Programmpunkt dieses Tages war ein erster Besuch in der „Leyserstraße“, in der ca. 60 Menschen - vor allem Familien - untergebracht sind.
Dort führte uns Viktor, der Leiter des Hauses, durch das Gebäude, und wir erfuhren mehr über das Leben und den Alltag eines Asylwerbers.

Tag 2: Ausgestattet mit einer Liste, auf der für die Bewohner der Unterkunft dringend notwendige Produkte aufgelistet waren, trafen wir uns beim nahegelegenen „Merkur – Markt“, um unsere Spendensammelaktion zu beginnen.
Wir gingen folgendermaßen vor: Die Kunden wurden von uns angesprochen und wir baten sie, bei ihrem Einkauf nach Möglichkeit eines der benötigten Produkte mitzukaufen und diese anschließend bei uns abzugeben. Dieses Vorhaben stieß bei den Leuten auf überwiegend positive Resonanz.
Als wir die Spenden anschließend in die „Leyserstraße“ brachten, wurden wir freudig und dankbar empfangen.
Unter anderem sammelten wir 74 kg Erdäpfel, 35,5 kg Orangen und 161 Eier.

Tag 3: Am letzten Nachmittag fanden wir uns wieder in der AsylwerberInnenunterkunft „Leyserstraße“ ein, um mit den Kindern und Jugendlichen einen Ausflug ins Technische Museum zu unternehmen.
Wir hatten alle sehr viel Spaß und lernten einander näher kennen.
Abschließend möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken. Wir lernten viele interessante Leute kennen und haben unsere neuen Freunde auch schon wieder besucht.
Besonderen Dank für die tolle Organisation wollen wir als Klasse noch Herrn Prof. Nitsche aussprechen, der auch den Kontakt zur AsylwerberInnenunterkunft und zum „Merkur“ knüpfte.

Dabei waren: Prof. Raffalt (Gesamtorganisation und Fotodokumentation),
Prof. Nitsche (Kontakt „Leyserstraße“ und „Merkurmarkt“),
Bettina, Fanny, Franziska, Hanna, Jacky, Katharina, Matthias, Olivia und Prablin.

Bericht: Bettina und Franziska